Volleyball Landesliga Nordost Frauen VG Hof – TV Furth i.W. 3:1 (25:14, 19:25, 25:22, 25:10) TSV Abensberg – VG Hof: 2:3 (25:20, 15:25, 25:14, 21:25, 7:15) Gelungener Auftakt für die Hofer Volleyballerinnen in der Lande
Volleyball Landesliga Nordost Frauen
VG Hof – TV Furth i.W. 3:1 (25:14, 19:25, 25:22, 25:10)
TSV Abensberg – VG Hof: 2:3 (25:20, 15:25, 25:14, 21:25, 7:15)
Gelungener Auftakt für die Hofer Volleyballerinnen in der Landesliga Nord Ost: In den ersten zwei Spielen der Saison konnten trotz Doppelbelastung und neuer Mannschaft zwei Siege eingefahren werden.
Gleich zwei Spieltage waren zum Beginn der Spielzeit der Landesliga Nord Ost für die erste Damenmannschaft der Volleyballgemeinschaft Hof angesetzt. Am Samstag, den 17. September, startete die Saison für die Hoferinnen zu Hause in der Turnhalle der Hofecker Mittelschule gegen Furth am Wald. Am darauffolgenden Sonntag, den 18.09. wurde ein zweites Spiel beim Bayernliga Absteiger TSV Abensberg bestritten.
Im Gegensatz zu Abensberg sind die Gegnerinnen am Samstag aus der vergangenen Saison bekannt. Damals konnte man das Team aus Furth in einer von zwei Partien besiegen.
Der Ausgang des aktuellen Spiels war jedoch vorab völlig ungewiss. Die Hoferinnen standen in einer neuen Konstellation auf dem Feld, da man auf einen Teil des Teams der vergangenen Spielzeit verzichten musste. Mit Irina Groß, Alina Drescher Tamara Giegold stehend gleich drei Stammspielerinnen nicht mehr zur Verfügung. Dafür setzt man verstärkt auf junge Spielerinnen. Paula Reichelt, Leonie Enzensberger, Marie Schaller und Laura Beck sind als Jugendspielerinnen ab sofort fester Bestandteil der ersten Damenmannschaft, genauso wie die erfahrene Anna-Lena Giese aus der zweiten Damenmannschaft.
Trotz der neuen Mannschaftskonstellation beginnen die Hoferinnen das Spiel gegen Furth selbstbewusst und hoch konzentriert. Durch eine niedrige Fehlerquote und einer soliden Spielweise ging man schnell in Führung. Diese konnte bis zum Satzende weiter ausgebaut werden. Den ersten Satz entscheidet Hof damit klar mit 25:14 für sich. Ein anderes Bild zeigte sich im zweiten Satz: Die ersten Unsicherheiten wurden deutlich und es fehlte die Absprache auf dem Feld der Hoferinnen. Die Folge war ein Anstieg der eigenen Fehlerquote und die Gegnerinnen aus Furth gingen von Anfang an in Führung. Zwischenzeitig hatte Furth ganze zehn Punkten Abstand zum Hofer Team. Die Unruhe auf der Seite der Hoferinnen war nicht zu übersehen. Durch einen taktischen Wechsel kamen die Hoferinnen noch mal ein Stück an Furth heran. Der zweite Satz ging dennoch mit 19:25 an die Gegnerinnen und die Partie war wieder völlig offen.
Entsprechend kämpferisch ging es im dritten Satz zur Sache. Auf beiden Seiten des Netzes wurden keine Punkte mehr verschenkt. Die Angriffe wurden härter und die spektakulären Abwehraktionen häuften sich. Ein toller Anblick für alle Zuschauer und Zuschauerinnen! Erst am Schluss des Satzes konnte sich dann die Hoferinnen knapp absetzen und den Satz mit 25:22 für sich entscheiden.
Beflügelt von diesem Erfolg ließ man den Gegnerinnen im vierten Satz keine Chance mehr. Vor allem die jungen Spielerinnen auf der Hofer Seite zeigten in diesem Spielabschnitt ihr Können: Leonie Enzensberger überzeugte durch harte Schnellangriffe über die Mitte und Paula Reichelt glänzte als neue Libera im Team mit hervorragenden Abwehraktionen. Mit einer fantastischen Mannschaftsleistung und extrem guter Stimmung gewinnt die erste Damenmannschaft der VG Hof den vierten Satz mit 25:10 und damit ihr erstes Saisonspiel.
Am darauffolgenden Tag tritt die Hofer Mannschaft ihren Weg nach Abensberg zum Absteiger aus der Bayernliga an. Aufgrund der Doppelbelastung von zwei aufeinanderfolgenden Spieltagen malte man sich für diese Partie kaum Chancen aus. Wie erwartet verlor man den ersten Satz mit 20:25 Punkten, obwohl man spielerisch gut mithalten könnte. Einen Wandel im Spielverlauf brachte der zweite Satz mit sich. Die Hofer Fehlerquote ging gegen null zurück. Dafür wurden Spielfreude und Angriffslust bei den Hoferinnen entfacht. Sichtlich überrumpelt von der gesteigerten Leistung der VG Hof, musste sich der TSV Abensberg im zweiten Satz plötzlich sehr deutlich mit 15:25 geschlagen geben.
Die Revanche der Gegnerinnen kam dann im dritten Satz. Die Hoferinnen waren wieder etwas unkonzentrierter. Das nutzten die Gegnerinnen aus und setzten das Hofer Team durch harte Angriffe enorm unter Druck. Hof fand in diesem Satz kein Mittel gegen die starken Schmetterschläge und musste sich mit 14: 25 klar geschlagen geben.
Der vierte Satz war von beiden Teams stark umkämpft! Abensberg wollte den Deckel unbedingt zu machen und mit einem Sieg das Spiel für sich entscheiden. Die Hoferinnen witterten jedoch ihre Chance gegen die Absteigerinnen aus der Bayernliga. Dennoch gelang es jetzt den Hoferinnen besser, die starken Angriffe und Aufschläge der Abensbergerinnen zu kontrollieren und für den eigenen Spielaufbau zu nutzen. Das zahlte sich zum Satzende aus. Die Hoferinnen gewinnen den vierten Satz mit 25:21. Nun stand es 2:2 Sätze und der finale Tiebreak bis 15 Punkte musste den Sieger des Spiels hervorbringen.
Im fünften Satz gelang den Hoferinnen das Unerwartete: Durch eine starke Aufschlagserie gingen sie rasant in Führung. Hochkonzentriert und flink wehrten Sie die gegnerischen Angriffe ab und spielten sehr variabel im eigenen Angriff. Das brachte die Gegnerinnen aus ihrem Spielfluss. Die VG Hof 1 gewinnt im fünften Satz sehr deutlich mit 15:7 gegen TSV Arnsberg konnte durch eine großartige Mannschaftsleistung mit 3:2 Sätzen das Spiel für sich entscheiden.
Erschöpft, aber überglücklich traten die Hoferinnen nach diesem anstrengenden Doppelspieltag-Wochenende die Heimfahrt an. Mit zwei Siegen startet die VG Hof gelungen in die neue Spielzeit der Landesliga Nord Ost. Für das Team ist es eine tolle Leistung und der Beweis dafür, dass die Integration der neuen Spielerinnen mehr als geglückt ist
Das Siegerfoto zeigt hinten von links nach rechts:
Hannah Schmidt, Anna-Lena Giese, Leonie Enzensberger, Marie Schaller, Trainer Karlheinz Edelmann und Lena Wunderlich
sowie vorne von links nach rechts:
Nadine Preußner, Paula Reichelt, Laura Beck und Kristina Blechschmidt.